Im Gespräch: Priscilla Sucks

“Es ist doch grundsätzlich schön, wenn Mann und Frau sich vereinigen, das gilt auch für´s Musikalische”

Wir konnten der Hauptstadtband “Priscilla Sucks”ein paar Fragen stellen. Darüber wie zwei Jungs und zwei Mädels in einer Band auskommen und natürlich auch über das kürzlich veröffentlichte Debüt-Album “Stereotype Me”.

 
 

TrueTrash: Wer ist „Priscilla“ und warum „suckt“ sie?

Priscilla Sucks: Priscilla könnte jeder sein, auch Du & ich und manchmal strengt es an, von Ihr gesuckt zu werden. Oft ist es aber auch sehr schön. Wir mögen es. Manche halten “Sucks” auch für Priscilla’s Nachnahmen. Wenn Ihr unsere Platte also nicht unter “P” im Plattenladen findet, lohnt es sich auch, mal unter “S” zu schauen.

 

Wie und wo habt ihr euch kennengelernt?

Über die wohlbekannte Anzeige “Musiker sucht Musiker”, sowohl als Abreisszettelchen im Gitarrenladen als auch im WWW. Es war einfach Schicksal. Wir waren alle jeweils auf der Suche mit den gleichen Interessen und Ansichten und haben dann festgestellt, dass wir auch noch in die gleiche Richtung wollen.

 

Zwei Mädels, zwei Jungs – Konfliktherd oder Pool für Kreativität?

Sowohl als auch. Aber das ist ganz normal. Es ist doch grundsätzlich schön, wenn Mann und Frau sich vereinigen, das gilt auch für´s Musikalische 😉 Schade ist, dass zweigeschlechtliche Bands oft als potenzieller Konfliktherd angesehen werden, denn wir kennen genug Bands, die zum Beispiel rein männlich besetzt  sind und definitiv mehr Konflikte ausbaden müssen. Konfliktherd sind also vielmehr die größe und Art der Ego’s in einer Band als unterschiedliche Geschlechter, wobei letzteres im Endeffekt egal sein sollte. Schließlich geht es um Musik!

 

Angenommen jemand hat noch nie etwas von euch gehört. Wie würdet ihr dieser Person euren Stil beschreiben und eure Musik schmackhaft machen?

Eine harmonische Mischung aus unseren Vorlieben, mit gewollten Kanten und Ecken. Das Ergebnis ist unser bodenständiger Rock mit frecher Stimme, strammer Gitarre und treibendem Rhythmus – ab durch die Mitte mit Herz und Seele!

 

Am 04. Mai ist nach vier Jahren Bandgeschichte euer Debütalbum „Stereotype Me“ erschienen. Warum hat das so lange gedauert?

Lange ist relativ! Es gab u.a. zwei Besetzungswechsel. Aber wenn man die Summe unterm Strich betrachtet, sind zwei E.P.`s & unser Debutalbum schon O.K .für die Zeit, zumal wir die letzte EP “Dirty Bastard” und das Album innerhalb eines halben Jahres rausgehauen haben.

 

Was hat sich bei „Stereotype Me“ im Vergleich zu euren beiden Vorgänger EPs verändert?

Das Songwriting ist strukturierter und songdienlicher ausgefallen. Wir haben uns einfach mehr Zeit genommen & intensiver mit den Songs beschäftigt, hatten mehr auswahl und konnten aussieben, was nicht alle überzeugt hat.

 

Was hat es mit dem Cover von „Stereotype Me“ auf sich? Wer zeichnet sich
dafür verantwortlich?

Wir wollten etwas persönliches schaffen, das eine Art Mischung widerspiegelt, die auch in unserer Musik zu finden ist. Mit dieser fixen Idee im Hinterkopf baute Tarek aus ein paar Portraits von uns eine erste Skizze, auf deren Basis Eva dann das Cover gestaltet hat.

 

Was dürfen wir in Zukunft von euch erwarten?

Gute Musik die im besten Falle auf offene Ohren stößt. Wir werden jetzt und im Herbst erstmal viele Konzerte geben, denn auch wenn die intensive Arbeit im Studio super war, gehört eine Band nun mal auf die Bühne. Und Wir gehören definitiv zur Kategorie “Live-Band”, weil wir auf der Bühne aufblühen und es lieben, uns zu verausgaben.

 

Haben wir etwas wichtiges vergessen? Wollt ihr noch irgendwas loswerden?

Besucht unsere Website www.priscillasucks.com, gebt uns Feedback zur Mucke, kommt zu unseren Konzerten und rastet aus – Das macht Laune! Lasst Euch keinen Scheiß erzählen, runter von der Couch, raus aus den Puschen, auf die Stassen, in die Clubs, gründet eine Band und tut, was Euch gefällt, seit kreativ, bleibt hungrig!

 



Dieser Beitrag wurde am von Fabian veröffentlicht • Kategorie: Interviews • Tags:





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