In Concert: Mothercake @ Hühnermanhattan, 22. Dezember 2012 Halle/Saale

„Schmiededampfhammer in your Face“, so hieß das erste Album der kuchenorientierten Hard-Rock Band Mothercake. Vergangenen Samstagabend konnte man sich live in Halle von dem Programm dieses Titels überzeugen.

Die erste Frage die mir bei dieser Band allerdings in den Sinn kam war: Warum zur Hölle nennen sie sich Mutterkuchen? Ist das vielleicht ein sehr schräges Lob für die Mütter dieser Welt? Nicht ganz. Wie mir von Armin, dem Sänger der Band, versichert wurde, lieben zwar alle ihre Mütter, aber im Grunde war der Name eher eine Schnapsidee. Und nach dem Abend mit den Jungs bezweifel ich das auch kein bisschen.

Die Anzahl der Besucher war relativ übersichtlich, so wie man es aus dem Hühnermanhatten gewohnt ist. Aber alle wurden gleich zu Anfang voll und ganz von Mothercake mitgerissen. Mich persönlich erinnerten die ersten Töne vor allem an die australische Band Wolfmother. Die schnellen Gitarrenklänge von Marco hatten teilweise eine fast hypnotisierende Wirkung, aus denen man dann wieder gekonnt von Dominik an dem Drums – mit viel Style versteht sich – herausgeschmettert wurde. Verfallen war man ihnen allen aber spätestens in dem Moment, als Armin eine Runde Schnaps im Publikum verteilte. Und damit noch nicht genug: Nach ihrem Song Pie wurde sogar Kuchen verteilt. Bestechung? Nein, eher Tradition; der Kuchen gehört quasi zur Crew. Verrückt? Durchaus. Das ist aber nicht das einzige kuriose an dieser Band. Jedes Teil ihres Equipments hat einen Namen; da wäre beispielsweise Fogfist, die Nebelmaschine.

Kennengelernt haben sich Fogfist, Marco, Dominik, Hauke und Armin durch die Band. In ihrer jetzigen Konstellation spielen die vier Hallenser seit ca. einem Jahr. Die Band Mothercake gibt es allerdings schon seit Februar 2010 und Armin kann als ihr Urgestein bezeichnet werden. Wie mir Hauke ganz bescheiden erzählte, ging es aber erst so richtig los als er und Dominik dazugestoßen sind. Gigs spielten sie seitdem unter anderem in Jena, Berlin und (natürlich) Halle. Im Januar kann man dann auch endlich eine Platte der Jungs kaufen, welche „Pie-Baster“ heißen wird.

Fazit: Daumen hoch für Mothercake!

 

 



Dieser Beitrag wurde am von Rike veröffentlicht • Kategorie: Konzert Reviews • Tags:






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