Im Gespräch: Templeton Pek

Simon, Kev und Neil von "Templeton Pek" (von links)

TrueTrash: Ihr seid viel auf Tour unterwegs. Sowohl als Soloact als auch Support für andere Bands. Habt ihr ein aufregendes oder lustiges Erlebnis, das ihr unseren Lesern erzählen möchtet?

Kev: In Köln haben wir vor ein paar Monaten ein kleines Clubkonzert gegeben. Wir waren bereit auf die Bühne zu gehen. Simon ging zu seinem Schlagzeug und wir sind ihm gefolgt. Neil und ich gingen zu unseren Gitarren und haben dann gemerkt, dass wir sie in der Umkleide vergessen hatten. Also haben wir wieder kehrt gemacht, sind den ganzen Weg durch die Menge zurückgegangen, haben unsere Gitarren geschnappt und sind wieder auf die Bühne gegangen. Peinlich!

 

TrueTrash: Gehen wir zurück zu den Anfängen von „Templeton Pek“: Laut eurer Biographie habt ihr euch 2008 gegründet, aber 2007 habt ihr schon Aufnahmen herausgebracht. Was stimmt denn nun?

Neil: Ich denke Japan war 2007 dran.

Simon: Es gibt ein Video vom Song No Association [angestrengtes überlegen allerseits]. Vielleicht sollten wir lesen, was wir hier geschrieben haben, vielleicht haben wir da einfach was falsches veröffentlicht [lacht]. Wir haben 2007 ein Album aufgenommen und es Ende 2007 in Japan veröffentlicht. 2008 kam dann England und Deutschland folgte 2009.

Neil: So sollte es gewesen sein… Möglicherweise…

 

TrueTrash: Könnt ihr uns ein paar Details über die Anfänge der Band erzählen? Wo habt ihr euch getroffen? Wie kamt ihr dazu, eine Punkrock Band zu gründen?

Kev: Neil und ich waren zusammen auf der Schule und seitdem in Bands. Dann sind wir studieren gegangen. Als wir nach Birmingham zurückgekommen sind, mussten wir einen Job finden. Also haben wir angefangen, in einer einer nahen Konzerthalle zu arbeiten. Dort haben wir Simon kennengelernt. Unser damaliger Drummer musste uns verlassen und dann hat Simon sich entschlossen bei uns anzufangen.

Simon: Wir haben ein paar Demos aufgenommen und Templeton Pek war mein Projekt um zu lernen wie man aufnimmt. Wir wurden Freunde, gingen am Wochenende was trinken und so kam es, dass wir zusammen spielten.

Kev: Unser erstes großes Konzert war in der Halle, in der wir gearbeitet haben. Erst haben wir dort an der Bar gearbeitet und gedacht, dass es cool sei, dort zu spielen und dann hat das damit geendet, dass wir Fight Star dort supportet haben. Unsere Chefs haben von der Tribüne aus zugesehen. Ein seht gutes Gefühl.

 

TrueTrash: War das immer euer Plan, eine Band zu gründen und damit erfolgreich zu werden?

Neil: An irgendeinem Punkt denkt jeder mal dass es toll wäre in einer Band zu spielen. Aber sogar an dem Punkt an dem wir merkten, dass es passieren könnte waren wir noch nicht zu 100% sicher. Erst nach den Aufnahmen unseres ersten Albums haben wir wahrgenommen, dass wir das schaffen können. Auf unserem letzten Album auf dem wir getestet haben wie es ohne Hilfe klappt, haben wir gemerkt, dass wir das Ganze noch ein Stück weiter voranbringen können.

 

TrueTrash: Ich konnte nichts über euren Bandnamen herausfinden. Wie ist der zustande gekommen?

Neil: Das ist streng geheim [lacht]. Es ist der Name eines Charakters aus „A-Team“, eine TV- Serie aus den USA der 80er Jahre. „Templeton Face Peck“ ist sein Name in der Serie. Daraus haben wir einfach des „C“ entfernt und sind so zu „Templeton Pek“ gekommen. Damit sind wir eben aufgewachsen.

 

TrueTrash: Wu du [Simon] bereits gesagt hast, investiert ihr viel Zeit in die Band. Was hab ihr noch andere Jobs? Denn schließlich ist das ganze Proben und Aufnehmen ja doch ziemlich zeitintensiv.

Simon: Momentan sind wir alle in ganz verschiedenen Situationen. Wir alle haben im Bereich Sound oder Musik gearbeitet und wir hatten immer sehr verständnisvolle Bosse. Aber es wird wirklich hart. Wir sind jetzt an einem Punkt angekommen, an dem wir doppelt so viel touren könnten, als wir es tun.

Kev: Wir müssen einfach gut selektieren.

Simon: Yeah. Wir müssen einfach das besten nehmen, das wir können.

Neil: Das ist auch der Grund, warum wir Leute wie euch sehr schätzen. Ihr macht die Band zu einem großen Unternehmen und macht es möglich, dass wir weltweit auf Tour gehen können und Vollzeitmusiker werden und auch weitestgehend davon leben können.

 

TrueTrash: Also, die Veröffentlichung eines neuen Albums und dann Festivals diesen Sommer. Was habt ihr sonst noch für die Zukunft geplant?

Alle: Eine Tour.

Simon: Nach den Veröffentlichung des Albums werden wir vieles darum herum planen. Wir haben schon einen festen Termin, wir können aber leider momentan noch nicht verraten was passieren wird. Aber jetzt können wir Pläne machen. Wo wir zuerst sein werden weiß ich nicht, aber wir kommen zurück, ohne Zweifel. Ob als Headliner, Support oder Straßenmusiker werden wir sehen [lacht].

Neil: Jetzt sind wir ja gerade auf Tour. Aber sobald die vorbei ist und alles organisiert ist, wissen wir genau was mit dem neuen Album und drumherum so passieren wird, also für den Rest des Jahres und den Anfang des nächsten Jahres.

 

TrueTrash: Vielen Dank, dass ich euch Zeit genommen habt und viel Erfolg auf der Tour!

Alle: Danke euch!

 

Das Interview wurde geführt von: Fabian

 

Templeton Pek

 


  1. Teil 1: 'Als Support haben wir mehr Luxus'
  2. Teil 2: 'Es werden in erster Linie Musikaufnahmen sein'
  3. Teil 3: 'Haben dann gemerkt, dass wir sie in der Umkleide vergessen hatten'



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Eine Antwort auf Im Gespräch: Templeton Pek

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