The Toten Crackhuren im Kofferraum – Mama Ich Blute

The Toten Crackhuren im Kofferraum (The T.C.H.I.K.) veröffentlichten mit Mama Ich Blute am vergangenen Freitag ihre zweite Langspielplatte via Destiny Records.

Um es vorweg zu nehmen – The T.C.H.I.K. spalten die Nation: Entweder man mag diese Art musikalischer Unterhaltung, oder man kann sich überhaupt nicht damit anfreunden. Als Geschrammel & Geschrei Punkhörer könnte man sich durchaus zu recht fragen: Was zum Teufel?

Bei den Berlinern trifft Elektro-Trash-Pop-Punk auf NDW und avantgardistische Extrovertiertheit. Los geht es mit einem deutschsprachigen Cover des Turbonegro-Songs Pamparius. Danach folgen elf elektronisch geprägte Hits aus eigener Feder der Truppe – teilweise mit Unterstützung von Bela B (Die Ärzte),  Alex Tsitsigias (Schrottgrenze) und Jakob Häglsperger (Frittenbude) entstanden.

Textlich gibt es grenzdebile Eloquenz allererster Güte, gepaart mit einer Bierernsthaftigkeit die ihresgleichen sucht. Hier bei uns rotiert der Plattenteller und droht heißzulaufen. Die Scheibe ist ganz anders, aber auch ganz schön anders gut.

TrueTrash Ratschlag: Nicht immer alles so ernst nehmen, den nächsten Open Air Rave ausfallen lassen und dafür lieber oben ohne am Baggersee zu The T.C.H.I.K. abfeiern.

Keine Lust dir das komplette Album anzuhören? Das versteht man im Hause The T.C.H.I.K. sehr gut, weshalb man den geneigten Hörer mit einer auf fünf Minuten komprimierten Version des Albums zu ködern versucht.

 

 

Musikalisch ganz anders kommt die Bonus CD von Lulu Und Die Einhornfarm. Uhh Hier Riechts nach Lulu findet sich auf der Premium-CD-Edition des The T.C.H.I.K. wieder. 

Lulu Und Die Einhornfarm ist ein Seitenprojekt von vier Mitgliedern der The Toten Crackhuren im Kofferraum und dort zeigen die Mädels und Jungs, dass sie auch mit elektrischen Gitarren umgehen können. Melodischer Punkrock genau auf die zwölf! Textlich bewegt man sich nahezu auf einer Ebene mit The T.C.H.I.K., aber noch einige Zentimeter weiter unter der Gürtellinie und noch ein bisschen verrückter. Ein paar Auszüge gefällig?

  • Ich bin so verliebt, ich bin so verliebt, in dein schönes Glied
  • Pferde essen Pferde, jamm jamm jamm
  • Essen, fi****, fernsehgucken
  • Mir ist wirklich alles rotze, solange ich mir nicht in die Extensions kotze

 

 

Anspieltipps “Mama Ich Blute”

  • Age Of Sternburg
  • Klaus
  • Ich brauch keine Wohnung
  • Verrückt bleiben bitte
  • Loveboat Kapitän

 

Anspieltipps “Uhh Hier Riechts nach Lulu

  • Was sind Sie denn für eine Person
  • Ich bin so verliebt
  • Die Lichter sind an, aber keiner ist zuhause
  • Lulus Einhornfarm

 
Details

 

Kaufen
Mama Ich Blute gibt es im Plattenladen deines Vertrauens – als Premium-CD-Edition (mit extra Album von Lulu Und Die Einhornfarm), als Vinyl-LP oder als Download.

 



Dieser Beitrag wurde am von Fabian veröffentlicht • Kategorie: Tonträger Reviews • Tags:






Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>


Adolescents Alte Sau Anti Flag Barb Wire Dolls Cancer Carl Bârat Deadly Sins Disco Ensemble Donots Dropkick Murphys Eastfield Egotronic Ein Gutes Pferd Feine Sahne Fischfilet Flogging Molly Garden Gang Get Dead Grape Harry Gump Hounds & Harlots Illegale Farben Itchy Poopzkid Johnossi Justin Sane KMPFSPRT Koeter Kotzreiz Love A Misconduct Mr. Irish Bastard Neon Bone No Fun Pascow Peppone Radio Havanna Rantanplan Raptus Rather Raccoon Schluss mit Lustik Schrappmesser Selling Our Weaknesses Stereo Dynamite Talco Templeton Pek Terrorgruppe The Baboon Show The Offenders The Prosecution The Scandals The Sensitives The Sounds The Toten Crackhuren Im Kofferraum The Uprising TV Smith Voodoo Healers