V.A. – A Tribute to Nils Koppruch + FINK

Am 10. Oktober des Jahres 2012 verstarb der Hamburger Musiker (und Maler) Nils Koppruch.

© Kerstin Schomburg

Nils Koppruch war von 1996 – 2006 Kopf und Sänger der Band Fink. Diese Formation brachte es auf sechs Studioalben + eine Live CD. Nach dem Ende von Fink widmete sich Nils Koppruch seiner Solokarriere. Es entstanden zwei weitere Alben und in Zusammenarbeit mit Gisbert zu Knyphausen unter dem Bandnamen Kid Kopphausen ein weiteres.

Das Label Trocadero Records, auf dem auch die letzten Veröffentlichungen von Nils Koppruch erschienen sind, hat nun einen fantastischen Tribute Sampler zu seinen Ehren zusammengestellt.

Ebenso ist dort eine schöne Werkschau mit allen erschienen Alben + unveröffentlichten bzw. raren Stücken auf 12 CDs erschienen (inkl. dem hier vorliegenden Tribute Sampler)

Der Tribute Sampler beinhaltet 28 Coverversionen der Band Fink, sowie späteren Songs aus Solotagen. All diese Titel sind exklusiv für diese Kompilation eingespielt worden.

Einzelne Lieder hervorzuheben wäre nicht zweckdienlich, es liegt ein Gesamtkunstwerk vor. Wiglaf Droste (der zusammen mit der Tünseltown Rebellion Band auch auf diesem Tribute Album vertreten ist) schrieb an anderer Stelle eimal sinngemäß über eine American Recording Platte von Johnny Cash, dass egal welchen Song auch immer dieser Mann covere, das Lied dadurch an Gewicht gewänne. Für diesen Sampler gilt dieses meiner Meinung nach explizit nicht (was ich als Kompliment an Fink und im speziellen an Nils Koppruch verstanden haben möchte). Allerdings ist dies eine der schönsten Ergänzungen zum Gesamtwerk die sich denken ließe.

Danke.

 
CD 1
1. Gisbert zu Knyphausen & Kid Kopphausen Band: Staub & Gold
2. Kajak: Wohin du gehst
3. Locas in Love: Der richtige Ort
4. Nicolai von Schweder-Schreiner & Dinesh Ketelsen: Komm küssen
5. daantje & the golden handwerk: Billiger Trick
6. Olli Schulz & Band: Loch in der Welt
7. Halma feat. Martin Wenk: Meine Ecke
8. Günter „Rex“ Märtens: Fliegen
9. Knarf Relloem: Messerkampf
10. Fehlfarben: Heimweh
11. The Dinosaur Truckers: Fisch im Maul
12. Peta Devlin & Ecki Heins (Cow): Heart made of stone (Herz aus Holz)
13. Schöftland: Weil´s möglich ist
14. Tim Neuhaus: Einmal

CD 2
1. Click Click Decker: Er sieht sie an während sie ihn ansieht und er sieht zur Tür
2. Kettcar: Caruso
3. Pascal Fuhlbrügge: Zieh dein Hemd aus Moses
4. Wiglaf Droste & Tünseltown Rebellion Band: Stern
5. Das Trojanische Pferd: Hund
6. Niels Frevert: Als einer einmal nicht kam
7. Oliver Stangl & Lars Paetzelt: Irgendwann Regen
8. Sven Bünger: In die Stille
9. Peter Lohmeyer feat. Günter „Rex“ Märtens: Wann darf ich gehn
10. Bernadette La Hengst: Vielleicht
11. Johannes Oerding: Hamburger Berg
12. Torpus & The Art Directors: Wenn du mich suchst
13. Moritz Krämer & Francesco Wilking: Mann ohne Schmerzen
14. Gisbert zu Knyphausen: Durchreise
 
 
Details

 



Dieser Beitrag wurde am von Dorsch veröffentlicht • Kategorie: Tonträger Reviews • Tags: ,






Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


Alte Sau Anti Flag Barb Wire Dolls Beatsteaks Cancer Carl Bârat Deadly Sins Disco Ensemble Donots Dropkick Murphys Eastfield Egotronic Ein Gutes Pferd Feine Sahne Fischfilet Flogging Molly Garden Gang Get Dead Grape Harry Gump Hounds & Harlots Illegale Farben Irish Handcuffs Itchy Poopzkid Justin Sane KMPFSPRT Koeter Kotzreiz Love A Misconduct Mr. Irish Bastard Neon Bone No Fun Pascow Peppone Radio Havanna Rantanplan Raptus Rather Raccoon Schluss mit Lustik Schrappmesser Selling Our Weaknesses Stereo Dynamite Talco Templeton Pek Terrorgruppe The Baboon Show The Offenders The Prosecution The Scandals The Sensitives The Sounds The Toten Crackhuren Im Kofferraum The Uprising TV Smith Voodoo Healers