Nachgefragt… bei Äl Jawala

Seit gestern überall zu haben: Live von Äl Jawala – einem bunt gemischten Quintett aus Freiburg, das mit musikalischen einem Repertoire von Balkan-Beat-Rock bis hin zu orientalischen Klängen aufwartet. Grund genug für uns bei Markus (Drums, Percussion und Synthies) einmal genauer nachzufragen.


Ich bin…
Markus, Drums, Percussion und Synthies bei Äl Jawala.

Ich würde niemals…
nie sagen.

Ich würde immer wieder sofort…
Musiker werden.

Im nächsten Leben…
werde ich wahrscheinlich als Baum wiedergeboren – am liebsten als irgendetwas Großes: Eiche, Ahorn, Linde oder so… und bleibe fest angewurzelt stehen – an einem Ort, mit viel Ruhe und viel Zeit – als Gegensatz zu dem rastlosen Leben, das ich im Moment führe. Und im übernächsten Leben werde ich dann ein Vogel…. Adler vielleicht…. mal sehen….

Hätte ich gewusst, dass…
alles so kommt wie es gekommen ist, dann hätte ich manche Dinge anders gemacht und andere genau gleich!

Es ist eigentlich längst überfällig…
dass wir bemerken, welches Spiel mit uns gespielt wird und wir die Spielregeln dafür ändern!

Sex, Drugs & Rock’n’Roll…
OK!

Die erste Platte in meiner Sammlung…
…war ein Tape: The Number Of The Beast von Iron Maiden
Das erste Album, das ich mir gekauft habe als ich 11 war. Das zweite war dann Killers…..
Die Cover musste ich natürlich vor meinen Eltern verstecken… Beides sind Alben die ich immer noch richtig gerne höre!

Eine Band die man unbedingt gesehen haben muss…
Äl Jawala.
Eine Band die ich gerne live gesehen hätte…
Led Zeppelin und Bob Marley.

Das beste Konzert, das wir je gespielt haben…
war 2005 beim Stufstock Festival, direkt auf dem Strand des Schwarzen Meeres – unser erstes Konzert in Rumänien – wo ja die Wurzeln unseres Sounds liegen – also vergleichbar mit einer deutschen Reggaeband, die das erste Mal auf Jamaica spielt…

Das furchtbarste Konzert, das wir je gespielt haben…
Hab ich wahrscheinlich schon verdrängt….
Aber es gab ein paar Situationen als Strassenmusiker, die als furchtbar bezeichnet werden können: Stellt Euch folgendes vor: Die Sonne scheint, die Fussgängerzone ist voller Menschen und voller Erwartung, wir haben unsere Instrumente schon durch die halbe Stadt getragen, wir bauen auf, die ersten Leute bleiben stehen um zuzuhören, wir wollen gerade den ersten Ton spielen, da geben sich plötzlich zwei Freunde und Helfer in Zivil zu erkennen und beenden das Konzert. So eine frühzeitige Unterbrechung kann natürlich auch von ganz oben kommen… Regen, Sturm, Hagel…. Spannende Sache diese Strassenmusik….

Das beste, das uns in unserer Bandgeschichte widerfahren ist…
Dass wir gelernt haben gegenseitig unsere besonderen Eigenarten zu erkennen und zu schätzen! Wer was gerne tut, wer was gut kann, wer wann in Ruhe gelassen werden will, usw.
Ist Gold wert auf Tour und bei Proben….

Das schlimmste, das wir in unserer Bandgeschichte erlebt haben ist…
Von schlimmen Dingen sind wir zum Glück verschont geblieben.

Rückblickend…
erkennt man viele Dinge, die einem in der Vergangenheit verschlossen geblieben sind….

In 10 Jahren…
bauen wir unsere Instrumente bei Konzerten nicht mehr selbst auf und ab…. 🙂

 

 



Dieser Beitrag wurde am von Fabian veröffentlicht • Kategorie: Interviews • Tags:






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