Deaf Wish – Pain

Als Deaf Wish sich vor gut acht Jahren zum ersten Mal zusammenfanden, einigten sie sich auf eine einfache Grundphilosophie: „Lasst uns nichts machen, das für immer ist. Wenn wir nur für zwei Shows zusammenbleiben, dann soll es so sein.” Hat nicht ganz geklappt. Denn das Quartett aus Melbourne (Bassist Nick Pratt, Drummer Daniel Twomey, Gitarristin Sarah Hardiman und Gitarrist Jensen Tjhung, von denen jede/r auch singt) spielt immer noch zusammen und hat kürzlich seine neue Scheibe “Pain” veröffentlicht.

Mein Computer hat die Scheibe dem Genre des Indie-Rock zugeordnet. Ja, nicht direkt falsch, aber zu undifferenziert. Indie kann ja so ziemlich alles sein. Ich würde die zehn Songs vor allem als eines beschreiben: Experimentell. Indie-Rock stimmt schon, aber das geht für meinen Geschmack einen ticken zu weit in irgendwelche Post-Style-Sphären und ist einfach zu unstet. Man mag es engstirnig nennen, aber meins ist das auf Platte leider nicht. Ich kann mir die Songs allerdings live sehr gut vorstellen. Da kann so eine Art von Musik richtig wuchtig-druckvoll beeindruckend sein.

 

 
Anspieltipps

  • Newness Again
  • Eyes Closed

 

Details

  • Band: Deaf Wish
  • Titel: Pain
  • Label: Sub Pop
  • Erscheinungsdatum: 7. August 2015

 



Dieser Beitrag wurde am von Fabian veröffentlicht • Kategorie: Tonträger Reviews • Tags:






Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


Alte Sau Anti Flag Barb Wire Dolls Beatsteaks Cancer Carl Bârat Deadly Sins Disco Ensemble Donots Dropkick Murphys Eastfield Egotronic Ein Gutes Pferd Feine Sahne Fischfilet Flogging Molly Garden Gang Get Dead Grape Harry Gump Hounds & Harlots Illegale Farben Irish Handcuffs Itchy Poopzkid Justin Sane KMPFSPRT Koeter Kotzreiz Love A Misconduct Mr. Irish Bastard Neon Bone No Fun Pascow Peppone Radio Havanna Rantanplan Raptus Rather Raccoon Schluss mit Lustik Schrappmesser Selling Our Weaknesses Stereo Dynamite Talco Templeton Pek Terrorgruppe The Baboon Show The Offenders The Prosecution The Scandals The Sensitives The Sounds The Toten Crackhuren Im Kofferraum The Uprising TV Smith Voodoo Healers