Grillmaster Flash – Andere Leude My Ass

Grillmaster Flash habe ich versehentlich mal vor ungefähr zwei Jahren Live gesehen. Da ich aufgrund einer anderen Band auf dem Konzert war, und wegen weil zu viel Quatschigkeit, habe ich nicht viel von ihm mitbekommen. Das halbe Ohr was mal hingehört hat fand allerdings okay was der kleine Mann da auf der Bühne, nur mit Gitarre und Gesang, gemacht hat. Den Namen habe ich also immerhin behalten.

Jetzt hat Grillmaster Flash aus Bremen eine Begleit-Band um sich geschart. Im schönsten Bruce Springsteen Rip-off Coverartwork liegt hier nun das Debüt Album vor. Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich mich nie wirklich bemüht habe mich auf Springsteen einzulassen und so erinnert mich das was ich hier höre eher an die Soloalben von Thees Uhlmann, wobei dieser eben auch mal irgendwo als „der deutsche Bruce Springsteen“ gefeiert wurde. Mir fehlt wie gesagt leider der Vergleich, aber wenn das mal irgendwie, irgendwo stand dann wird das wohl auch so sein.

Worauf will ich hier eigentlich hinaus. Genau, der Uhlmann Vergleich. Ich mag Thees, verstehe aber durchaus auch die Kritik die ihm, auch schon zu Tomte Zeiten, gelegentlich entgegenweht. Den eingestreuten Kitsch kann ich ihm aber gut verzeihen, in etwa so wie ich Bernd Begemann die zeitweisen Ausflüge in den Schlager verzeihen kann. Es kann eben nur ganz schnell peinlich werden. Muss man wissen, muss man schaffen. Ganz schmaler Grat. Tanz auf dem Rasiermesser. Drahtseilakt.

Oh je, schon wie abgeschweift. Schon so viele Worte, Ihr wisst jetzt auf was für Konzerte ich manchmal so gehe, wem ich was verzeihe und was ich so alles nicht kenne, aber noch nichts über Grandmaster Flash.
Absatz.

Grillmaster Flash + seine Begleitband (THE JUNGS) sind musikalisch den oben genannten nicht unähnlich, textlich aber weitaus weniger pathetisch. Vermutlich besser so.

Das Album macht Spaß und Ihr hört jetzt einfach mal rein:

 

 
Details

  • Band: Grillmaster Flash
  • Titel: Andere Leude My Ass
  • Label: Speck Flag
  • Veröffentlichung: Juni 2015

 



Dieser Beitrag wurde am von Dorsch veröffentlicht • Kategorie: Tonträger Reviews • Tags:






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