Hass – Kacktus

Hass (Gründungsjahr 1978) haben bei mir nie auf Albumlänge gezündet. Wohl gab und gibt es diverse Hits, und dürfte ich ein Best of Album zusammenstellen wäre das ganz sicher eine Traumplatte. Lieder wie „Keine Chance“, „Menschenfresser“, „Ihr Helden“, „Gebt der Meute was sie braucht“ und „Ich hasse mich – Ich hasse dich“, dürfen dort nicht fehlen. Eine wirklich fabelhafte Zusammenstellung wäre das.

Allerdings gab es auch immer mehr Lieder die mir nicht so sehr zugesagt haben, die waren zumeist nicht mal schlecht, sind aber irgendwie nicht in meinen Ohren hängengeblieben. So leider auch einiges des neuen Albums aus dem Jahre 2014 mit dem Titel „Kacktus“. „Mit wehenden Fahnen“ (mit seinem leichten Rast Knast Einschlag) würde ich für meine obige Best of LP aber auswählen und wohl auch „Schwarz Rot Gold“. Hammer Songs. Insgesamt ein solides Deutschpunk Album mit vielleicht an der ein oder anderen Stelle nach meinem Dafürhalten etwas zu verspieltes Gitarrengefrickel, aber geschenkt, vielleicht möchte man auch einfach mal zeigen was man kann und sich nicht auf die immer gleichen Akkorde beschränkt sehen. Legitim.

Alex Schwers (unmöglich alle Bands aufzuzählen bei denen der beteiligt ist), ist übrigens seit der Hass Reunion vom Schlagzeug an die Gitarre gewechselt. Multitalent möchte ich meinen. Sein größtes Talent muss allerdings sein Zeitmanagment sein…keine Ahnung wie der alle seine Projekte unter einen Hut bekommt.

Zusammenfassend: Grundgutes Album bei dem nicht jeder Songs ein Hit ist, aber muss ja auch nicht, sonst würde ich mit meiner Best of Zusammenstellung von einer viel zu komplizierten Aufgabe erdrückt werden. Textlich von „sehr gut“ – „geht so“, aber ohne komplette Totalausfälle. Da ist man bei manch anderer Band die so lange „dabei“ ist schon in so mache Fremdschamfalle getappt. Fällt hier aus. Prima.

 

 

Anspieltipps

  • Schwarz Rot Gold
  • Mit wehenden Fahnen

 

Details

  • Band: Hass
  • Titel: Kacktus LP/CD
  • Label: Aggressive Punk Produktionen
  • Veröffentlichung: 04. April 2014

 



Dieser Beitrag wurde am von Dorsch veröffentlicht • Kategorie: Tonträger Reviews • Tags:






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