The Peacocks – Flamingo

27 Jahre, 18 Veröffentlichungen, davon 7 Studioalben. Hier kann nur die Rede von The Peacocks sein! Nach 5 Jahren Funkstille bringen sie jetzt mit ihrem 8. Studioalbum den energiegeladenen Rockabilly in die Plattenläden zurück.

Ein durchaus kluger Schachzug von Concrete Jungle die großartigen The Peacocks bei sich unter die Fittiche zu nehmen. Zwar musikalisch etwas ganz Anderes, als das was Concrete Jungle sonst so raus gebracht haben (als mein persönlicher alltime favourite sei hier Rejected Youth zu nennen!), dennoch nicht minder gut recorded. Gleich zu Beginn der 12 Tracks langen Platte bringt einen der saubere Basslauf gedanklich in die angenehme Düsternis eines Jazzclubs. Die Gitarrenriffs sind durch die Bank weg eingängig, teils mit enormen Ohrwurmcharakter. Technisch erscheint die Band nach immerhin 27 Jahren immer noch qualitativ hochwertig. An dieser Stelle lässt sich Concrete Jungle auch nochmal loben, da das Album bestens produziert wurde. Die verschiedenen Stilrichtungen, die hier verschmolzen werden, geben dem Ganzen noch eine besondere Note. Von Country über Punk bis hin zu klassischem Rockabilly findet sich hier einiges (unter Anderem auch Soul), was The Peacocks im Gesamten so besonders macht.

Stimmlich werden jegliche Möglichkeiten des eigenen Könnens genutzt. Vom leicht kratzigen, verrauchten bis hin zu glasklaren Klängen findet sich hier alles, was das Rockabilly-Herz erfüllt. Auch die Texte sind eingängig, bleiben gut im Ohr haften und werden so schnell nicht vergessen. Besonders sei hier “Hooray” aus meiner Sicht zu nennen oder aber auch “You Call That Decoration”.

Die Platte verbreitet durch alle 12 Songs gute Laune und bleibt dabei sehr tanzbar. Hier werden Fans des klassischen Pogos bedient, aber auch Menschen, die lieber einfach nur zum Takt mitnicken.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass The Peacocks auch nach 27 Jahren immer noch verdammt cool und echt sind, die Platte Punk, Rockabilly und vieles Andere großartig kombiniert und es auch wirklich Zeit wurde, wieder ein so schönes Album dieser Band in der Hand halten zu können.

 

Anspieltipps

  • Hooray
  • A Lie And A Cheat
  • Flamingo
  • You Call That Decoration

 



Dieser Beitrag wurde am von Anna veröffentlicht • Kategorie: Tonträger Reviews • Tags:






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