Ich neige dazu Bands nach Namen zu kategorisieren. Klappt zwar meistens ganz gut, aber eben nicht immer. The Sky We Scrape habe ich genauso wie auch A Wilhelm Scream in eine Schublade mit Bands wie Bring Me The Horizon & Co. gesteckt, die ich überhaupt nicht leiden kann. Mein Fehler bei den beiden Bands war derselbe: Ich hätte nicht gedacht, dass sie Punkrock mit Metaleinflüssen spielen.
Naja egal, rein mit der Scheibe! Der Opener Sing Your Way Back Home enttäuscht mich erstmal etwas aber egal, weiterhören! Der nächste Song, Nocturnal Americans, klingt schonmal deutlich besser, schöner Punkrock. Bei Continental Divide kommt dann auch die Melodische Leadgitarre durch, die zeitweise auch an Bullet For My Valentine erinnert. Weiter geht’s mit Invisible Hands, das fast ein bisschen an Title Fight erinnert. Dann schließlich Sweet Vermouth, das einzige Lied, das ich davor schon gehört hab und auch das bisher abwechslungsreichste, hier kommen auch mal cleane Gitarren durch. Danach liefert Divides keine größeren Überraschungen mehr, bei Albatross ist Garret Dale von Red City Radio mit dabei und der letzte Song, How We Begin ist dann schließlich der einzige bei dem die Post-Hardcore-Einflüsse wirklich durchkommen.
Fazit: Mit Divides haben The Sky We Scrape eine ordentliches Debüt abgeliefert, irgendwo zwischen Punkrock und Post Hardcore. Keine schlechte Platte, aber ehrlich gesagt auch keine die mich besonders begeistert hat.
Anspieltipps
- Nocturnal Americans
- Sweet Vermouth
- Albatross
- How We Begin