Tomas Tulpe – In der Kantine gab es Bohnen

Tomas Tulpe steht für mich auf einer Stufe mit Alexander Marcus und E-Aldi. Allesamt mehr oder weniger hochgeschätzte Musiker, die ich aber furchtbar finde. Schlager mit dumm-banalen Texten auf Ballermann-Niveau kann mich so gar nicht packen. „In der Kantine gab es Bohnen“, das neue Werk von Tomas Tulpe wird auch leider nicht deshalb besser weil es – anders als noch die beiden Vorgängeralben, die auf Frank Zanders Label „Zett Records“ veröffentlicht wurden – auf dem Berliner Punklabel Bakraufarfita Records erschienen ist.

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The Maladro!ts – Standby Me

The Maladro!ts gründeten sich 2007 als Mittel zum Zwecke der Alltagsflucht. Erklärtes Ziel was das Entkommen der kleinstädtischen Tristesse. Das scheint mittlerweile gelungen, zumindest partiell. Die Bandmitglieder leben weit verstreut in Freiburg, Berlin – und im Schwarzwald. Auch ein schöner Flecken Erde, wobei ich bezweifle, dass dort ein übermaß an großstädtischem Flair herrscht. Mit „Standby Me“ steht das erst zweite Album des Quartetts in den Startlöchern. Und das obwohl die Band dieses Jahr 10ten Geburtstag feiert.

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Karl die Große – Dass Ihr Superhelden immer übertreibt

Zugegeben, musikalisch reizte mich das Debütalbum „Dass Ihr Superhelden immer übertreibt“ von Karl die Große zumindest zu Beginn weniger. Aber ich fand sowohl den Bandnamen als auch den Albentitel spannend und gut, weshalb ich trotzdem ein ausführlicheres Ohr riskierte und die Scheibe an dieser Stelle auch vorstellen möchte.

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Johnny Firebird / Motor City Mayhem – R’n’R News Split 7inch Single

Split Veröffentlichungen erfreuen sich vollkommen zu Recht großer Beliebtheit. Für die Bands liegen die Vorteile auf der Hand: Durch das Abgreifen der jeweils anderen Fans können potentielle neue Anhänger gewonnen werden. Und auch für den geneigten Musikhörer bieten sich Vorteile, da die Wahrscheinlichkeit, dass die Musik einer befreundeten Band den eigenen Geschmack trifft höher ist, als wenn man einfach blind in einen Plattenstapel greift.

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Kratzreiz – Orks vs. Punkrock

„Mit Orks vs. Punkrock haben die selbsternannten Musiker es nicht nur geschafft ein gigantisches Musikalbum zu produzieren, sondern ebenso eine lebensverändernde Grenzerfahrung, auf tiefster emotionaler Ebene zu schaffen. […] Traumhafte Melodien, Lösungen für nahezu alle Alltagsprobleme und: natürlich Orks!“ – Kratzreiz

Ein Traum wie gut sich die Band selbst einschätzen kann. Selten hat man eine treffendere und bescheidenere Selbstbeschreibung gelesen. Nach etwa einem Jahr Produktionszeit waren in DIY Manier die 16 Songs des Nachfolgers des ersten Albums „Invasion“ im Kasten.

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Guitar Gangsters – Sex & Money

Ich habe die Guitar Gangsters vor einigen Jahren mal aus Versehen live gesehen. Ja, so was geht. Eigentlich wollte ich mir an diesem Abend TV Smith und die Lurkers ansehen. Und als dritte Band spielten da eben diese ominösen Guitar Gangsters, die mir bis dato noch gar nicht unter gekommen waren und mit denen ich auch nichts verband. Die catchigen Songs im 77-Stil überzeugten mich jedoch mehr oder minder vom Fleck weg und ich nahm direkt noch das Best Of Album „Razor Cuts“ der britischen Band mit nach Hause.

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Prinz Chaos – Väter & Söhne

Prinz Chaos ist einer der Menschen, deren Biografie erzählt werden muss. Kurz könnte man sagen: Prinz Chaos ist ein vielseitiger und streitsüchtiger Tausendsasser.

Florian Ernst Kirner (so sein bürgerlicher Name) entstammt einer Münchener Künstlerfamilie. Sein Urgroßvater, der Kabarettist Theo Prosel, betrieb die namenhafte Künstlerkneipe „Simplicissimus“ und seine Urgroßmutter war die Opernsängerin Julia Prosel. Die Kreativität scheint sich auch beim Urenkel durchzusetzen: So arbeitete er zunächst in einer Werbeagentur und schloss 2006 sein Studium der anglo-amerikanischen Geschichte, der mittleren und neueren Geschichte sowie der Japanologie ab.

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Nasty – Realigion

Nach ausgiebigen Touren in Europa, China, Korea und Brasilien stellten Nasty mit „Realigion” kürzlich den Nachfolger ihres 2015er Albums „Shokka” vor.

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Fvzz Popvli – Fuzz Dei

Fvzz Popvli sind eine italienische Heavy Rock Band, die mit „Fuzz Dei“ (sinngemäß etwa „der Fuzz Gottes“) ihr Debüt veröffentlicht. Die analog gemixten und gemasterten Songs kommen auf einem druckvollen Soundbett und sind stilistisch breit gefächert. Grunge-Einflüsse treffen auf Rock-Attitüde und verzerrte Gitarren in sämtlichen Spielarten. Überwiegend ist das allerdings vom Stoner- und Noiserock geprägt.

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P.R.O.B.L.E.M.S. – Doomtown Shakes

“P.R.O.B.L.E.M.S. are a crazy ride on a rusty roller coaster train that is about to derail!”

Entgleisungen sind auf „Doomtown Shakes”, dem neuen Album von P.R.O.B.L.E.M.S., nicht zu befürchten. Zumindest keine musikalischer Art. In persönlicher Hinsicht traue ich es der Truppe allerdings durchaus zu in allen Lebenslagen über die Stränge zu schlagen. Die Musiker sind allesamt äußerst erfahren und haben (und tun dies auch immer noch) bereits in verschiedenen Bands in die Saiten beziehungsweise Felle gehauen. Gleichwohl ist das Quartett hungrig auf Neues.

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