Wendy McNeill will ihr neues Album mit Hilfe von Crowdfunding finanzieren. Es soll „One Colour More“ heißen und im Oktober 2013 erscheinen. Gebraucht werden 10.000,- kanadische Dollar (ca. 7.700,- Euro). Also, schnorrt bei eurer Oma am besten noch heute und unterstützt Wendy bei ihrem Projekt. Ab 19,- Euro seid ihr dabei. Mehr Infos dazu hier:
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Beiträge von: Dawid
Wendy McNeill – Neues Album durch Crowdfunding
In Concert: Tocotronic @ Burgtheater, Wien, 6. Februar 2013
„Es ist eine besondere Genugtuung für mich, an der Burg, der sogenannten Burg, zu spielen. Ich bin ja verhinderter Schauspieler. Schauspielschüler. Ich habe seinerzeit, 1991, versucht, die Schauspielprüfung in Graz abzulegen. Bin gescheitert. [Applaus vom Publikum]. Frühlings Erwachen. Frank Wedekind. Die Masturbationsszene. Mir unbegreiflich. Ich hatte eigentlich viel geübt.“ – Dirk von Lowtzow, Sänger, Gitarrist und Poet.
In Concert: Amanda Palmer & The Grand Theft Orchestra @ Arena Wien, 5. November 2012
A surprising dancer, a surprising writer, a surprising bronchitis.
Amanda hatte sich ein paar Tage zuvor auf der laufenden Tour eine Bronchitis zugezogen, aber für die Meisterin der Improvisation ist sowas ja kein Hindernis, sondern eine Herausforderung. So gab es Publikums-Karaoke in Paris und Auftritte von mutigen und textsicheren Zuschauern als Aushilfssänger in Köln.
In Concert: Blood Red Shoes @ Flex, Wien, 23. November 2012
Dawid: What’s your favourite colour?
Steven Ansell: Red.
Laura-Mary Carter: Blue.
Dawid: Thank you.
So schaut investigativer Journalismus der Österreich-Abteilung von True Trash aus. Danke, ich gebe mir wirklich Mühe.
Okay, ich habe mir das Debütalbum der Blood Red Shoes damals nur gekauft, weil It’s Getting Boring by the Sea Assoziationen mit Nirvana in mir weckte. Und dieser Einfluss ist auch unüberhörbar. Aber die Box of Secrets ist viel mehr als das, diese Box ist nämlich vollgepackt mit Hooklines, geilen Riffs, ganz viel melodiösem Krach und jede Menge Teen Angst. Eine explosive Mischung for sure. Die Songs mögen vielleicht einfach gestrickt sein – und vor allem die B-Seiten wirken da ein bisschen unfertig und repetitiv – aber sie hooken alle, verdammt nochmal! Das Nachfolgewerk Fire Like This steht dem um nichts nach. Geil mit großem G.
Amanda Palmer & The Grand Theft Orchestra – Theatre Is Evil
Who Killed Amanda Palmer fragte sie auf ihrem Erstlingswerk, jetzt wartet sie mit einem Statement auf: Theatre Is Evil. Der unbefangene und aufgeschlossene Leser dieser Seiten vermag jedoch zu fragen: Who the fuck is Amanda Palmer überhaupt?
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In Concert: Amanda Palmer & The Grand Theft Orchestra @ Columbia Club Berlin, 28. Oktober 2012
A broken piano, a broken guitar, a broken nose.
Amanda Palmer ist eine der wenigen Künstler, bei denen ich meine, man darf sich ihre Show auch anschauen, wenn man überhaupt nichts mit der Musik anfangen kann. Man sollte es sogar! Es erwartet einen ein buntes Spektakel aus Musik, Spaß, Tanz, Ironie und Improvisation, großen Gesten und Rock’n’Roll-Posen, Kitsch, Korsetts, nackter Haut, noch mehr nackter Haut, Herzschmerz und Selbstironie, Schweiß und Wahnsinn!
In Concert: Maximo Park @ Arena Wien, 17. Oktober 2012
Maximo Parks Debüt A Certain Trigger ist eines der besten Alben des vergangenen Jahrzehnts. Punkt. Wer was anderes denkt, darf sich bitte schleichen. Als dann die dazugehörige Compilation Missing Songs rauskam, dachte ich, die Jungs wären gar nicht dazu fähig, einen schlechten Song zu schreiben. Das Nachfolgewerk Our Earthly Pleasures war zwar immer noch großartig, hatte aber auch schon ein paar Längen. Quicken the Heart war dann, sagen wir etwas „gewöhnungsbedürftig“ und über Paul Smiths Soloalbum Margins breiten wir lieber ganz den Mantel des Schweigens aus. Nun ist das vierte Werk da: The National Health.
In Concert: Lisa Hannigan
@ Chaya Fuera, Wien
6. Mai 2012
Dufter Kerl: As this is a blog about punk music, what’s your favourite punk record?
Lisa Hannigan: Oh … I don’t know …
Dufter Kerl: Any punk record, just one.
Lisa Hannigan: Hm … I love Patti Smith!
Dufter Kerl: Which album?
Lisa Hannigan: Horses. Does Patti Smith count?
Mehr Punk wird es nicht geben, Leute, denn Lisa Hannigan aus Irland macht langweilige Fahrstuhlmusik. Jedenfalls wirkt es so, wenn man ihre Alben zum ersten Mal und das auch noch nur nebenbei hört. » Weiterlesen
Feist: Gasometer Wien, 10. März 2012
Leslie Feist ist nicht Punk.
Nicht im wortwörtlichen Sinne.
Da stand sie nun also, mit ihrer Gitarre und ihrer Loopmaschine. Und ihrer Stimme. Diese Stimme, zart und roh, sie setzte sie auch als Instrument ein. Und was sie damit hinzauberte, war einfach nur magisch! Stille Momente zum Dahinschmelzen und ohrenbetäubender Krach. Hardcore und Softcore. Das war mehr als die Summe der einzelnen Teile. Mit ihren Songs schaffte sie es, eine Sehnsucht in mir zu wecken. Und das ist es, was für mich große Songs ausmacht.
The Sounds: Konzertbericht Berlin
The Sounds @ Fritzclub im Postbahnhof, Berlin
21. Februar 2012
Was macht ein gutes Konzert aus? Ist es wenn die eigenen Gedärme durch den Druck des moshenden Publikums durch die Absperrung gepresst zu werden drohen? Wenn man plötzlich von etwas Hartem am Kopf getroffen wird und man merkt, dass es sich dabei um einen halbvollen Bierbecher oder die Sneakers eines Crowdsurfers handelt, der gerade über einem niederkommt? Wenn das T-Shirt klatschnass, die Ohren pfeifen, die Stimme heiser oder ganz weg ist und der Schweiß die Arschritze runterrinnt? Wenn man jeden stillen Augenblick nutzt, um nach Luft zu schnappen?



