Yass – Night Wire

Musikduos gibt es ja doch ein paar mehr auf dieser Welt. Welche die so richtig laute und krachende Töne von sich geben gibt es aber eher weniger. Es ist ja auch nicht so ganz Ohne nur mit Drums, Vocals und Gitarre ein Sound-Highlight zu entfachen. Zu diesen Sonderlingen zählen Yass.

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Contra Real – Keine Kompromisse

Beim Auspacken der Contra Real 7inch Platte “Keine Kompromisse” mit Songs wie Ausser Kontrolle oder G20 = Sachschaden und entsprechend grau-schwarz-roter Aufmachung dachte ich zuerst: Oh weh. Das wird platter, attitüdenüberladener und stumpfer Dagegen-Punk verbunden mit undurchdachten Aufrufen zur Gewalt.

Nicht, dass man mich falsch versteht: Aufstehen, aufschreien, protestieren, laut und dagegen sein. Das alles ist wichtig und richtig. Aber Gewalt ist keine Lösung. Denn niemand hat irgendwelche Vorteile davon, wenn jemandem Pflastersteine an den Kopf fliegen.

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An Assfull Of Love – Monkey Madness

Prepare For Loveshock von An Assfull Of Love aus Saarbrücken war eines der ersten Alben das ich im Jahre 2011 kurz nach der Taufe von TrueTrash.com besprochen habe. Und es war eines der besten. Denn, auch nach fast 6 Jahren, höre ich die Scheibe immer noch gerne. Und das trotz (oder gerade wegen) des Bandnamens der jede gestandene Deutschpunkband neidisch macht.

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Tyler Leads – Stay Ugly

Das ist doch mal was Feines: Eine komplett live eingespielte Heavy-Rock EP. Das Wagnis, das Tyler Leads aus Recklinghausen eingegangen sind, hat sich gelohnt – krachendes Live-Feeling auf den Punkt auf CD eingefangen. Und das ist durchaus eine lobenswerte Leistung. Viele neu eingespielte Sachen weisen leider einen Hang zur Überproduktion auf. Die Technik macht’s möglich.

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Akne Kid Joe – Haste nich gesehn!

Akne Kid Joe nehmen sich selbst nicht so ganz für voll: Gegründet 2016, Debüt-EP und erster Live-Auftritt im Frühjahr 2017 – allerdings mehr so aus Versehen, da man sich eigentlich vor dem ersten Auftritt erstmal 18 Monate im Proberaum einschließen wollte. Einen eigenen Proberaum hatten die noch nicht mal, dafür aber einen Plattendeal mit Kidnap Music über die zweite EP “Haste nich gesehn!”.

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Grupa Krovi – Zona

Wenn eine Band eine CD an ein Musikmagazin schickt und dafür eine so-la-la Kritik erhält, dann ist das soweit noch nichts weltbewegendes. Geschmäcker sind verschiedenen. Und das ist auch gut so. Außerdem gibt gute Alben und weniger gute. Wenn eine Band, erneut ein Album zur Rezension an dasselbe Magazin verschickt – was ist das dann? Grenzenloser Mut? Eine masochistische Ader? Das darf jeder für sich selbst beantworten. So jedenfalls geschehen mit Grupa Krovi (russisch für Blutgruppe) und ihrem neuen Album Zona. Zugegeben, das war jetzt durchaus überspitzt formuliert – aber ich habe die Vorgänger EP eben nur als OK in Erinnerung – nicht weil sie musikalisch unterirdisch gewesen wäre – sondern schlicht und ergreifend weil Stoner nicht meine Welt ist.

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Popperklopper – Wolle Was Komme

Auch wenn Popperklopper nicht zu den Deutschpunkbands der allerersten Stunde gehören, haben sie sich nach über 25 Jahren Bandgeschichte dennoch einen gewissen Ruf erspielt. Das liegt meiner Meinung nach vor allem an zwei Dingen: Zum einen öffnete sich die 1989 gegründete Gruppe bereit relativ früh dem klassischen 77 Punkrock von der Insel und auch immer wieder mit englischsprachigen Songs experimentierte. Auch auf dem neuen Album Wolle Was Komme sind neben vielen deutschsprachigen Nummern auch wieder einige englische Songs vertreten, die dem Album eine schöne Lockerheit geben. Zum anderen sind Popperklopper zwar sehr kritisch und politisch anprangernd, ohne dabei jedoch auf Fäkalsprache oder stumpfe, platte Texte zu setzen.

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Teenage Bottlerocket – Stealing The Covers

Obwohl die Skate-Pop-Punk-Mischung von Teenage Bottlerocket eigentlich genau mein Gusto trifft, war die Truppe für mich immer mehr ein Randphänomen. In der letzten Zeit war es auch ruhiger um die Band, vor allem nach dem überraschenden Tod von Brandon Carlisle im Jahr 2015. Jetzt sind sie wieder zurück bei ihrem Hauslabel Fat Wreck Chords (nachdem die letzten beiden Alben auf Rise Records erschienen sind) – mit einer Art Konzeptalbum. Denn Stealing The Covers besteht zu 100% aus geklauten Songs. Ursprünglich sogar mit einem Songpool von 32 Stücken gestartet, schafften es dann letztendlich 32 auf das Album.

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Mod Vigil – Self Titled LP

Das Cover-Artwork des Debüts von Mod Vigil aus Down Under (Melbourne) ist, nun ja, sagen mir mal reduziert. Damit es auch der letzte Mensch versteht wurde sicherheitshalber noch der Hinweis angebracht, dass es sich bei dem Produkt in knalligem Pink um eine Plattenhülle handelt (“The sleeve for a Mod Vigil recording of Mod Vigil”). Reduziert sind auch die Beipackzettel – schlichte und schwarz-weiß kopierte A4-Zettelchen. Andererseits ist darauf auch die wichtigste Information zu wie, wo, was und warum enthalten. Lediglich die Songtexte werden dem geneigten Hörer vorenthalten.

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EA80 – Definitiv: Ja!

Meine größte Zeit als EA80-Fanboy liegt einige Jahre zurück. Ich höre die Band nicht mehr täglich, nicht mal mehr wöchentlich. Ich atme EA80 nicht mehr. Dennoch ist es wichtig, dass sie da ist, dass die Platten im Regal stehen, wie alte Freunde die man eben nicht mehr jeden Tag trifft, aber jederzeit anrufen kann und alles ist wie „damals“.

38 Jahre EA80, eigentlich kaum auszudenken. Nach DEFINITIV: NEIN! vor einigen Jahren, nun also DEFINITIV:JA! Logisch. Konsequent. Ein Sommeralbum. HarHar. Nein. » Weiterlesen



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