Laika Lost in Space sind eine junge Band, die kürzlich ihre zweite DIY Demo CD Tape 2 veröffentlicht hat. Zu hören gibt es darauf dreizehn kraftvolle Songs von Elektro bis Hardcore-Punk mit weiblichem und männlichen Doppel-Gesang.
Laika Lost in Space – Tape 2
Document 6 – Das vierte Reich
Document 6, eine Hardcore Band aus Heinsberg, haben eine Demo-CD produziert, welche den nicht unproblematischen Titel Das vierte Reich trägt. Auf dieser Scheibe präsentieren sie 16 Songs, welche alle in Eigenregie aufgenommen und abgemischt wurden. Musikalisch zu hören gibt es Hardcore, mit Punk, Deathmetal und Grindcore Anreicherungen. Die Stücke sind laut, trashig, extrem und vor allem aggressiv. Document 6 bezeichnet diesen Stil als Hardcore-Holocaust. Diese Bezeichnung ist, ebenso wie der Albumtitel, natürlich mehr als provozierend – aber selbstverständlich beabsichtigt von Seiten der Band.
Taxdodgers – Don’t mess with the Drinking Class
Schmutzig, laut und derb – so klingt das neue Album der Taxdodgers. Ganz nach altem Punkrockstyle heißt es Don’t mess with the Drinking Class – und diese Message bringen sie mehr als authentisch rüber. Was nicht überrascht, denn schließlich bringen die Franken ihre Fans schon seit 1995 zum Pogen und verwöhnten sie nebenher noch mit drei Studioalben.
Johnnie Rook – Stimmungsgerät
Sofern wir das Cover des neuen Johnnie Rook Albums Stimmungsgerät richtig interpretieren, dann soll ein Stimmungsgerät die Stimmung einer Band respektive Musik einfangen beziehungsweise deren Qualität einstufen. Die Skala geht dabei von nett (= richtig schlecht) bis hin zu Punkrock (= perfekt). Das kann man pauschal direkt so unterschrieben.
The Good The Bad And The Zugly – Anti World Music
2007 veröffentlichte The Blur Frontmann Damon Albarn das Debütalbum seines Nebenrojekts The Good, the Bad & the Queen. Eine der ganz ganz wenigen CDs, die ich mir – ohne sie vorher Probe zu hören – aufgrund des vorauseilenden Rufs guter Kritiken gekauft habe. Hätte ich bloß mal vorab reingehört, denn selten habe ich so einen musikalischen Reinfall erlebt.
Dieser Ohrengraus wurde mir durch The Good The Bad And The Zugly, die dieser Tage ihr Debütalbum Anti World Music veröffentlichen, wieder ins Gedächtnis gerufen. NEIN, nicht weil die Musik so schlecht wäre, sondern weil die Bandnamen sich doch unverkennbar ähneln. Aber das war es dann auch schon mit den Gemeinsamkeiten.
Loz Tinitoz – Auf der Suche nach Aletheia
Loz Tinitoz sind keine spanische Folklore-Gruppe, sondern eine deutschsprachige Band aus dem schönen Cuxhaven, die mit Auf der Suche nach Aletheia ihr mittlerweile drittes Studioalbum veröffentlicht.
The Fiery Piano – Second Space
The Fiery Piano veröffentlichten am 23.01 ihr Debütalbum Second Space. Das Quartett aus Stockholm bietet dem Hörer auf dieser Platte einen Mix aus Pop, Indie sowie Elemente des modernen Psychedelic-Rock an – eine definitiv mitreißende und treibende Mischung.
Coheed And Cambria – The Afterman: Descension
Mit Descension erscheint der zweite Teil des The Afterman Konzeptalbums der New Yorker Prog-Rock-Band Coheed And Cambria. Und dort ist man stolz auf das Geschaffene Werk, wie Sänger und Gitarrist Claudio Sanchez erzählt:
Kärbholz – Rastlos
Am morgigen Freitag erscheint das fünfte Kärbholz Album mit dem Titel Rastlos via Better Than Hell, dem Label der Musiker-Kollegen von Betontod. Um es vorwegzunehmen: Ein fetziges Deutschpunkalbum mit Drive, das sich hören lassen kann und gut ins Ohr geht.
Selbstverständlich haben wir auch die Diskussion um die angebliche Rechtsoffenheit der westfälischen Band mitbekommen, die seit einer WDR-Dokumentation im November 2011 – trotz umgehenden Dementis seitens Kärbholz – immer wieder aufflammt. Wir von TrueTrash wollen einerseits politisch extremen, gewaltverherrlichenden oder menschenverachtenden Bands keine Plattform bieten, andererseits sollen unbedarfte Bands aber auch nicht grundlos verteufelt werden. Deshalb haben wir uns entschieden, uns im Rahmen der Besprechung von Rastlos mit den Gerüchten und Vorwürfen, die sich um Kärbholz ranken unvoreingenommen, aber kritisch und ehrlich auseinanderzusetzen. Dazu standen uns die Jungs für ein ausführliches Statement exklusiv zur Verfügung, das wir im Folgenden gerne in voller Länge veröffentlichen:
Harry Gump – Molly’s Pub
Get away, get out of my face,
get out of this place
I got a gun in my hand
You know, I’ll never be your friend!
Nein, diese Passage ist nicht aus dem aktuellen Tarantino Streifen, sondern aus einem der neuen Songs von Harry Gump. In seiner EP Molly’s Pub präsentiert der Singer/Songwriter dem Hörer fünf Tracks, die irgendwo zwischen Akustik, Folk und Country einzuordnen sind. Die Lyrics sind dabei aber nicht immer so cowboylike. Der Song By my Side ist beispielsweise eine Liebeserklärung an den Rock’n Roll. Hier heißt es:

