No Respite – No Respite

Aus Dortmund stammen die vier Herren von No Respite, die hier ihre selbstbetitelte Debut-EP vorlegen. Sympatisch ist, dass hier alles im DIY-Verfahren gemacht wurde, sprich bedruckte CD-R, selbst bedruckter Hochglanzeinleger und ich denke auch bei den Aufnahmen handelt es sich um „Homerecording“ (was aber keineswegs rumpelig klingt). So cool die DIY-Attitüde auch ist, hätte man allerdings zumindest in Sachen Artwork vielleicht jemanden dazuziehen sollen, der ein wenig was von seinem Handwerk versteht, denn das ist leider ziemlich fad geworden.

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Fin Gren – Propaganda für’s Paradies

Fin Gren startete 1981 als Sänger einer Punkband namens „Gesocks“, die mir erst einmal kein Begriff sind und aus denen später dann „Bleibende Schäden“ hervorgegangen sind. Anhand des Stils der mir vorliegenden CD vermute ich, dass es sich um eine andere Band namens „Bleibende Schäden“ handelt, als die mir bekannte schrammelige Deutschpunkband, die sich vor allem mit einem an Blasphemie grenzenden Razzia-Cover („Arsch im Sarge“) in meinem Gedächtnis festgesetzt hat.
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The Prosecution – Words with Destiny

Meine erste Begegnung mit The Prosecution war an einem Freitag Nachmittag auf einem mittelgroßen Festival, ich hab sie mir angehsehen nachdem sie mir von einigen Menschen empfohlen wurden – und ich war begeistert! Ich würde ohne zu zögern so weit gehen zu sagen, dass sie die beste Band des Tages waren. 2 Jahre später bringen die Abensberger mit Words with Destiny ihre dritte LP auf Long Beach Records raus.
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Findus – Quatscherei

Findus besiegeln mit der Quatscherei EP nach fünfeinhalb Jahren das Ende von Delikatess Tonträger. Gegründet als ein Label von Freunden für Freunde kamen unter anderem Releases von Herrenmagazin, Frau Potz und natürlich Findus auf dem Hamburger Label raus, mit Quatscherei ist jetzt alles vorbei.

Böse Stimmen behaupten ja Indie ist langweilig, klingt immer gleich, und sowieso nur Pose. Findus beweisen einmal mehr das Gegenteil, von Energiereich-Tanzbar bis hin zu Melancholisch-Schwer ist auf Quatscherei alles Abgedeckt. Die EP lässt sich kaum besser als in der Albuminfo beschreiben, weshalb ich diese hier einfach frech wiedergebe: » Weiterlesen



Gloomster – Nägel mit Köpfen

Neues aus dem Hause Riot Bike Records (in Kooperation mit Kotzbrocken Records): Gloomster veröffentlichen ihre neue LP Nägel mit Köpfen und machen ebendiese auch musikalisch: Es wird munter in alle Richtungen ausgeteilt – vom Homophoben bis hin zum kleinkarierten Spießbürger bekommt jeder sein Fett weg.
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Neoton – Negativitätstheorie

Neoton stammen aus Braunschweig und spielen laut Selbsteinschätzung „deutschsprachigen Rock mit ausdrucksstarken Texten und einem Hauch Alternative Punkrock“. Dass hier augenscheinlich der Begriff „Deutschrock“ vermieden werden sollte, ist schon einmal sympathisch, denn die Suppe, die in der Regel unter der Bezeichnung firmiert, ist ja doch häufig eher zweifelhafter Natur. Der Punkrock, der Einfluss auf die Musik von Neoton genommen hat, ist eher der metallische der späten 90er und frühen 2000er Jahre, was vor allem an der Gitarrenarbeit Spuren hinterlassen hat. Spielerisch ist das alles auch ziemlich anständig umgesetzt, die Jungs können ihre Instrumente spielen. Doch dann gibt es ja noch das „Aber“…
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Artificial Eyes – I Just Want A Brand New Revolution

Aus Stuttgart erreicht mich hier das zweite Album der Streetpunks von Artificial Eyes, die nach ihrem Debutalbum (2011 bei Knock Out) einige Umbesetzungen hinter sich gebracht haben. Die derzeitigen Bandmitglieder sind keine Neulinge im Musikzirkus, sondern können auf Erfahrungen mit Bands wie „Oi! Genz“, „Wärters Schlechte“, „Produzenten der Froide“ und „Freiboiter“ zurückblicken. Dem aufmerksamen Leser dürfte nun die Marschrichtung in etwa klar sein: an der dezidiert linken Haltung lässt man textlich keine Zweifel aufkommen und musikalisch gibt es ein ordentliches Streetpunk-Brett, das in einigen Songs mehr in Richtung Oi! und in anderen wiederum mehr in Richtung lupenreinen Punkrock schielt.

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MOLOCH – Trümmer und Herrlichkeit

Immer schön zu beobachten, wenn Bands sich entwickeln, sich verbessern, konkretisieren, ohne ihre Anfänge zu negieren. MOLOCH aus Berlin haben mich bereits 2013 mit ihrem Debüt-Tape „Leguan“ vollends überzeugt und toppen den ersten guten Eindruck, auch wenn es diesmal leider kein Vinyl geworden ist. Das aktuelle Tape heißt „Trümmer und Herrlichkeit“ und ist limitiert auf 100 Exemplare (hinzu kommt noch eine Sammleredition mit vergoldeten Kassetten). » Weiterlesen



Adam Angst

„Escapado“ haben mich nie bekommen. „Frau Potz“ habe ich erst lieben gelernt, nachdem die Band sich schon auf unbestimmte Zeit verabschiedet hat. Bei Adam Angst muss ich schneller sein, bin ich auch. Ich habe mich wahnsinnig auf diese Platte gefreut und jetzt darf ich sie endlich hören.

Escapado, Frau Potz? Was redest Du denn da?

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Koeter – Caribbean Nights

Wir schreiben das Jahr 1999, …but alive lösen sich nach ihrem letzten Album Hallo Endorphin auf und hinterlassen eine vielleicht nicht so große aber doch merkliche Lücke. Auch wenn Vergleiche immer nur bedingt sinnvoll und manchmal auch ziemlich doof ist erinnert mich Caribbean Nights, der erste Longplayer der Kölner Koeter mehr an eben diese Platte als an Karibische Nächte.
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