Teenage Bottlerocket – Stealing The Covers

Obwohl die Skate-Pop-Punk-Mischung von Teenage Bottlerocket eigentlich genau mein Gusto trifft, war die Truppe für mich immer mehr ein Randphänomen. In der letzten Zeit war es auch ruhiger um die Band, vor allem nach dem überraschenden Tod von Brandon Carlisle im Jahr 2015. Jetzt sind sie wieder zurück bei ihrem Hauslabel Fat Wreck Chords (nachdem die letzten beiden Alben auf Rise Records erschienen sind) – mit einer Art Konzeptalbum. Denn Stealing The Covers besteht zu 100% aus geklauten Songs. Ursprünglich sogar mit einem Songpool von 32 Stücken gestartet, schafften es dann letztendlich 32 auf das Album.

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Mod Vigil – Self Titled LP

Das Cover-Artwork des Debüts von Mod Vigil aus Down Under (Melbourne) ist, nun ja, sagen mir mal reduziert. Damit es auch der letzte Mensch versteht wurde sicherheitshalber noch der Hinweis angebracht, dass es sich bei dem Produkt in knalligem Pink um eine Plattenhülle handelt (“The sleeve for a Mod Vigil recording of Mod Vigil”). Reduziert sind auch die Beipackzettel – schlichte und schwarz-weiß kopierte A4-Zettelchen. Andererseits ist darauf auch die wichtigste Information zu wie, wo, was und warum enthalten. Lediglich die Songtexte werden dem geneigten Hörer vorenthalten.

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EA80 – Definitiv: Ja!

Meine größte Zeit als EA80-Fanboy liegt einige Jahre zurück. Ich höre die Band nicht mehr täglich, nicht mal mehr wöchentlich. Ich atme EA80 nicht mehr. Dennoch ist es wichtig, dass sie da ist, dass die Platten im Regal stehen, wie alte Freunde die man eben nicht mehr jeden Tag trifft, aber jederzeit anrufen kann und alles ist wie „damals“.

38 Jahre EA80, eigentlich kaum auszudenken. Nach DEFINITIV: NEIN! vor einigen Jahren, nun also DEFINITIV:JA! Logisch. Konsequent. Ein Sommeralbum. HarHar. Nein. » Weiterlesen



Mekanik Destrüktiw Komandöh – manifestation

Ich finde es äußerst löblich, wenn Menschen mal anders und gegen den Strich denken. Ein gewisses Maß Querulantentum ist gut. Das mag zwar lästig sein, regt allerdings zum Nachdenken an und eignet sich hervorragend um sich an die eigene Nase zu fassen. Auch in musikalischer Hinsicht ist es begrüßenswert, wenn andere Wege beschritten werden und Stile wild gemischt werden. So machen das auch Mekanik Destrüktiw Komandöh (kurz: MDK) auf ihrem neuen Album “manifestation”. Ihr erstes Album überhaupt nach 35 Jahren. Allerdings – im Vergleich zu den 1970er Jahren – in stark veränderter Besetzung, da viele ursprüngliche Bandmitglieder bereits verstorben sind.

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New Tongues – DARK/LIGHT

45 rpm Vinyls in Langspielplatten-Größe finde ich zweierlei: Geil. Und dekadent. Und ersteres bedingt irgendwie zweiteres. Und umgekehrt. Das Format ist genial um wenige Songs im EP Format gekonnt und stilvoll unter’s Volk zu bringen – inklusive Platz für ein tolles und großes Cover-Artwork. Auf der anderen Seite wird aber auch Platz verschenkt. Denn bei 33 Umdrehungen je Minuten hätte mindestens die doppelte Anzahl an Songs Platz. Die New Tongues aus Columbia/Missouri haben sich für diese Königsvariante für ihre neue EP DARK/LIGHT entschieden.

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Bone Zeno – Black Milk

Bone Zeno tingelte viele Jahre als Oneman-Band durch die europäischen Clubs. Mit Hilfe von Robbie Moore (Impression Recordings) veröffentlichte er kürzlich sein Debüt “Black Milk” – ein beachtliches Bluespunk-Brett.

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Rancid – Troublemaker

Seit nunmehr 26 Jahren sind Rancid schon unterwegs. Mit Troublemaker haben sie jetzt ihre neunte Platte veröffentlicht. Es ist schon erstaunlich, dass Rancid noch genau so klingen wie vor 20 Jahren, aber kein bisschen langweilig werden. » Weiterlesen



Deutschland, Du mieses Stück Scheisse! – 7inch Compilation Remix Vinyl

Der Titel der 7inch Remix EP ist schonmal eine klare Ansage: Unreflektierte Schmuse-Schnulzen-Mucke kann da niemand erwarten. Die namenhaften Protagonisten sind allesamt im Punk verwurzelt, wenngleich in unterschiedlichen Spielarten: FCKR pöbeln mit Synthie-Unterstützung, Egotronic sind an der Schnittstelle zwischen Punk und Elektro unterwegs, DŸSE dahingegen mehr oder weniger im klassisch-modernen Deutschpunk angesiedelt und DxBxSx sind laute Anarcho-Dagegen-Rocker.

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LA CRY – Songs About Shitshaking & Heartbreaking

Das ist mal eine Band bei der es sich lohnt die Geschichte zu erzählen: Gegründet im Sommer 1990. Nach nur fünf Proben gab es den ersten Gig. Über 500 weitere sollten folgen. 1999 stieg eines der vier Gründungsmitglieder aus. Der Rest machte noch zwei Jahre weiter. Dann war erstmal Ruhe im Karton, bis sich LA CRY im Jahre 2015 entschlossen wieder in der Originalbesetzung weiterzumachen. Jetzt steht das “neue” Album “Songs About Shitshaking & Heartbreaking” in den Startlöchern. “Neu” steht bewusst in Anführungszeichen – denn – die Platte wurde bereits 1997 aufgenommen. Kein Witz.

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88 Fingers Louie – Thank You For Being A Friend

Ist jemandem 88 Fingers Louie noch ein Begriff? Die Punkband aus Chicago löste sich 1999 nach ihrer Split EP mit Kid Dynamite auf. Die Protagonisten spielten später etwa bei Bands wie Rise Against, Alkaline Trio, The Story So Far, Explode and Make Up oder Paper Mice. Nach 19 Jahren erschien mit “Thank You For Being A Friend” das neue Album des Quartetts.

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